Wortschatzhäufigkeit   Fehlerträchtigkeit   Zusammenhang zwischen Häufigkeit und Fehlerträchtigkeit   Aufbau von
Grundwortschätzen

Niemand kann die Schreibung aller Wörter unserer Sprache beherrschen. Es sind immerhin einige Hunderttausend.

Aber auch niemand braucht die Schreibung aller Wörter zu beherrschen. Die meisten Wörter verwenden wir sehr selten oder nie.
Die Wörter aber, die wir häufig benötigen, müssen richtig geschrieben werden können.

Die 100 häufigsten Wörter decken bei Grundschülern bereits über 50% aller laufenden Texte ab. Wer sie beherrscht, kann schon die Hälfte dessen, was er dauernd benötigt, richtig schreiben.

Die degressive Struktur

Auswahlkriterien
Sprachstatistische Quellen
Die Idee
Die 100 häufigsten Wörter

Wir haben in einer großen Untersuchung 37.000 Falschschreibungen erfasst. Wer die 300 fehlerträchtigsten Wörter lernt, reduziert seine Fehlerzahlen um die Hälfte.
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Auszug aus der Fehlerdatenbank


Textdeckung und Restfehler

Das Lernen der Grundlagen ist vordringlich. Wie viele Fehler bleiben, wenn der Grundwortschatz gelernt wurde?
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Fehleranalysen

Sämtliche 37000 Fehler unserer Untersuchung wurden geordnet. Hier sehen Sie, auf wie viele Arten man ein Wort schreiben kann.
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Je häufiger ein Wort auftritt, desto eher wird es richtig geschrieben, je seltener ein Wort ist, desto mehr Fehler werden gemacht.
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Häufige und fehlerträchtige Wörter

Es besteht allerdings auch ein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit und der Wortlänge. Häufige Wörter sind kürzer.
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Neutralisiert man den Faktor Wortlänge, so kann der Zusammenhang zwischen Häufigkeit und Fehlerträchtigkeit isoliert betrachtet werden.
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Folgerungen für die Rechtschreibmethodik.
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Aus den dargestellten Untersuchungen ergeben sich Folgerungen für den Aufbau von Grundwortschätzen:
Grundwortschätze müssen einerseits die häufigsten Wörter unserer Sprache enthalten. Daneben sind die fehlerträchtigsten Wörter aufzunehmen. Ferner ist die Repräsentanz der Wörter für die wichtigsten Rechtschreibregeln zu berücksichtigen.
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Individualisierung und Ökonomisierung


Die Methode von GUT ist lernökonomisch. Nicht an einer großen Liste von Wörtern wird gearbeitet, sondern der individuell nicht beherrschte Teil wird gelernt. Dieser Teil wird jedoch so lange geübt, bis er sicher beherrscht wird.
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