Fehlerträchtigkeit bei konstanter
Wortlänge

Um den Einfluss des Faktors Wortlänge auszuschließen, muss die Länge konstant gehalten und die Fehlerträchtigkeit isoliert in Abhängigkeit von der Häufigkeit untersucht werden.

Hierzu wurden alle Wörter mit gleicher Buchstabenzahl nach der Häufigkeit sortiert und für diese einzelnen Gruppen die Fehlerträchtigkeit berechnet.

Die Grafiken stellen dar, wie die Fehler bei jeweils gleicher Wortlänge mit der Häufigkeit korrelieren. Sie zeigen, jedes wievielte Wort bei jeweils gleicher Wortlänge - aber unterschiedlicher Häufigkeit - falsch geschrieben wurde.

Die Daten in Grafik 9a-g ergeben, dass auch bei gleicher Wortlänge, also bei Egalisierung des Faktors Länge, die Anzahl der Falschschreibungen von der Häufigkeit abhängt. Die häufigen Wörter werden weniger falsch geschrieben als die seltenen. Die Häufigkeit behält auch als isolierter Faktor ihren Einfluss auf die Fehlerträchtigkeit.